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Sehenswürdigkeiten in Eichstätt |
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Sehenswürdigkeiten in EichstättÜbersicht ResidenzDie ehemalige Residenz der Fürstbischöfe in Eichstätt ist ein barocker Schlossbau. Besonders auffallend sind das Treppenhaus, das Deckenfresko von Johann Michael Franz mit dem Titel Sturz des Phaethon und der Spiegelsaal. Der Spiegelsaal wurde gemeinsam von Maurizio Pedetti, Johann Michael Franz und Johann Jakob Berg gestaltet. Schon im 11.Jahrhundert wurde die Hofhaltung oder der Alte Hof der Bischöfe neben dem Willibladsdom erbaut. Zunächst diente die Residenz als Wohnsitz der Bischöfe, später als Verwaltungssitz des Hochstifts Eichstätt. Während des 30jährigen Krieges im Jahr 1633 und 1634 wurde die Residenz vollständig zerstört. Um 1700 entstand ein neues Gebäude nach den Plänen von Jakob Engel. Engel und sein Nachfolger Gabrieli stellten die Schlossanlage wieder her und legten auch den heutigen Residenzplatz an. Ein weiterer Baumeister, Maurizio Pedetti, war unter dem Fürstbischof Raymund Graf von Strasoldo für die Innenausstattung im Rokoko-Stil zuständig. Mit dem Ende des Hochstifts Eichstätt unter Napoleon ging die Residenz von 1817 bis 1833 der Familie Beauharnais als Wohnsitz. Seit 1976 ist nun das Landratsamt der Stadt hier eingezogen. Desweiteren können Besucher in einer Galerie Werke des Malers C.O. Müller besichtigen. Auf dem repräsentativen Residenzplatz stehen heute nicht nur schmucke barocke Häuser, sondern auch zwei Brunnen. Neben der Mariensäule sind hier auch die ehemalige Kanzlei, das Generalvikariat und die Kavalierhöfe zu bestaunen. WillibaldsburgMit zahlreichen fossilen Stücken ist das Naturkunde-Museum in der Willibaldsburg westlich der Altstadt Eichstätts beheimatet. Unter anderem findet der Besucher hier den berühmten Eichstätter Archaeopteryx. Regelmäßig findet der Interessierte Sonderausstellungen, Führungen und Vortragsveranstaltungen die von den „Freunden des Jura-Museums Eichstätt e.V.“ durchgeführt werden. Schwerpunkt des Museums ist die Ur- und Frühgeschichte. Vor allem die Entwicklungsgeschichte der Region seit der Eiszeit bis zum Frühmittelalter wird hier thematisiert. Ob eiszeitliche Skelette eines Mammut, Rentier und Hyäne oder römische Bodenfunde und ein Modell eines römischen Kastells, all das sind Ausstellungsstücke auf die die Betreiber stolz sind. Ein weiterer Teil der Burg wird vom Bayerischen Staat als Archiv genutzt. Außerdem kann der Besucher ein von zwei Türmen zur Aussicht besteigen und den ca. 76 Meter tiefen Burgbrunnen besichtigen. 1977 fand man einen alten Schöpfeimer und eine Hellebarde. Über eine 63 Meter lange Torhalle mit einem 9 Meter hohen Tonnengewölbe führt der Weg hinauf zum Burghof. Im Norden befindet sich die Stellung am Torbau an denen das ehemalige Spital anschließt. Das Spital wurde auch als Zuchthaus betrieben. Der östliche Teil ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Hof dient gegenwärtig als Parkplatz. Die Burg wurde um 1353 errichtet und war bis ins 18. Jahrhundert Residenz Eichstätter Bischöfe. Die historische Wehranlage ist in etwas 420 Meter lang. Bereits 1070 wird eine Befestigungsanlage auf dem Burgberg dokumentiert. Bischof Berthold von Zollern baute um 1355 die Anlage zu einer wehrhaften Residenz für die Eichstätter Bischöfe aus. In den Jahren von 1383 – 1415 verstärkte man die Anlage mit einem Zwinger. Im Laufe der Jahre wurde das Bild der Burg weiterhin stark durch deren Besitzer geprägt. Ein Besuch der Burg ist für jeden Besucher Eichstätts ein absolutes Muss. | |
Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Eichstätt
Bundesland:
Bayern
Regierungsbezirk:
Oberbayern
Landkreis:
Eichstätt
Höhe:
391 m ü. NN
Fläche:
47,84 km²
Einwohner:
13.835
Autokennzeichen:
EI
Vorwahl:
08421
Gemeinde-
schlüssel:
09 1 76 123
